24/7 Meine Gedanken

Hallo meine Lieben Subbiorns,

Heute geht es um meine Gedanken zum dauerhaften Machtgefälle und wie das bei uns aussieht. Daher bei uns auch noch der Aspekt Fernbeziehung dazu kommt werde ich da bestimmt noch mindestens einmal darüber schreiben, also nicht wundern wenn ich nicht hier auf alles eingehen werde und manche Dinge gar nicht vorkommen.

24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 52 Wochen im Jahr, oder anders gesagt immer.
Wenn man sich das mal durch den Kopf gehen lässt ist das schon heftig. Allein vom Zeitbegriff her und das ist ja nicht nur ein Jahr so sondern eigentlich mehrere Hintereinander.
Jetzt kommt ja noch das dazu um was in dieser Zeit geht: ein dauerhaftes Machtgefälle.
Für jene die in einer solchen Konstellation leben ist es immer leicht gesagt und „normal“. Aber lässt man sich das mal so bewusst auf der Zunge zergehen, ich weiß nicht, mir wird dabei immer ein bisschen anders. Komisch irgendwie wo ich mich doch so bewusst für diesen Lebensstil entschieden habe, dauerhaft meinem Mann untergeben zu sein.
Und wenn man dann noch an jene denkt die das zusätzlich TPE (Total Power Exchange: Der Dom hat macht über das gesamte Leben der Sub in allen Bereichen, ohne Ausnahme) betreiben, da krieg ich irgendwie Bauchweh. Nicht das ich diese Menschen verurteile, niemals! Sondern weil es eine betrachtliche Leistung ist das gesund zu leben ohne das daran einer der Partner kaputt geht.

Grundlagen
Wie jede gute Beziehung braucht auch eine 24/7 Beziehung eine gesunde Basis. Eine Freundin beschrieb es so schön: Die Partner sind wie Teile einer Blume und öffnet sich nur ein Teil der Knospe so blüht die Blume niemals auf  und wird auch keine Frucht tragen. Genauso wenn man nur einen Teil dieser Blume mit Wasser versorgt so werden die restlichen Teile vertrocknen und die Blume sterben.
Ich denke besonders in einer BDSM und 24/7 Beziehung ist eine tiefe Basis wichtig an der auch immer wieder gearbeitet wird und die niemals fertig ist. Und diese besteht in meiner Augen aus einigen Punkten:

Kommuniktation: Besonders im BDSM ist es wichtig über eigentlich alles zu reden. Was einen Partner gerade beschäftigt. Man sollte dem Partner mitteilen was gerade die eigenen Gedanken bestimmt, was einen beschäftigt und ablenkt. Aber wichtige Themen sind auch was einem gefällt oder eben auch nicht gefällt, wie man zu bestimmten Themen steht und auch seine Wünsche und Träume.
Ebenso wichtig ist es an diesem Punkt aber auch zu zu hören und versuchen darauf einzugehen.

Vertrauen: Blindes Vertrauen finde ich für jede Art BDSM wichtig. Man muss seinem Partner bedingungslos vertrauen um sich in einer Session fallen zu lassen. Es braucht auch vertrauen um Punkte anzusprechen die einem nicht passen oder verletzen. Ich muss vertrauen können um auch Narben aus der Vergangenheit zu zeigen (nicht nur die körperlichen sondern viel mehr die psychischen. Und vor allem muss ich darin vertrauen das wir in unseren Meinungen so konform sind das er mir keine Befehle gibt die ich nicht erfüllen kann, aus welchen Gründen auch immer. Aber natürlich muss man auch und das besonders

Verantwortungsbewusstsein: Natürlich einmal vom Dom her. Der Dom muss sich bewusst sein das er Verantwortung hat seine Sub gewissenhaft zu führen und sie auch aufzufangen wenn sie etwas mal nicht schafft. Er hat auch dafür Verantwortung zu tragen welche Entscheidungen er für beide trifft. Und natürlich wie in jeder Beziehung haben beide Partner Verantwortung für einander. Das man sich zuhört und auf Augenhöhe begegnet (klingt hier erst mal schräg aber dazu kommt bestimmt noch was)
Und dann natürlich noch die Sub. Sie hat Verantwortung selbst dafür zu sorgen das sie die auszuführenden Befehle mit ihrem Gewissen vereinbaren kann und wenn das nicht geht oder etwas ihre Grenzen überschreitet „Nein.“ zu sagen. Und dann hat in meinen Augen der Dom das auch zu akzeptieren und mit ihr darüber reden.

Ehrlichkeit: Man sollte zu seinem Partner immer und bedingungslos ehrlich sein. Egal ob BDSM oder nicht. Ob 24/7, TPE oder sonst wie. Aber vor allem da bringt es nix zu lügen. Es zerstört früher oder später die Vertrauensbasis. Noch dazu wird man einfach nicht glücklich vor allem Sub nicht wenn man nicht dem Dom gegenüber ehrlich ist wenn man gegen was verstößt. Da bleibt nur ein schlechtes Gewissen was einen zerfrisst und das ist einfach schrecklich weil man dann nicht mehr Vertraut und auch nicht gut kommuniziert. Es erhöht das Risiko im Spiel unerheblich wenn man zum Beispiel verschweigt das es einem nicht gut geht oder Dom gerade einen wunden Punkt getroffen hat.

Regeln
Regeln sind in so fern wichtig das alle wissen woran sie sind und was erwünscht ist und nicht. Wie das bei uns so ist und welche Regeln wir haben kommt in Zukunft noch mal ausführlich

Wow das war jetzt erstmal viel. Wie gesagt zu dem Thema kommt noch mindestens ein Blogpost.
Hab euch lieb
Anna

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